Category: German News

Weltnaturschutz-Chefin sorgt für nächste Klimagipfel-Kontroverse

David Zauner, klimareporter.de, 18.11.2023

“Kurz vor der Klimakonferenz COP 28 in Dubai reißen die Kontroversen um das Gastgeberland nicht ab. Nun lassen umstrittene Aussagen der Präsidentin der Weltnaturschutzunion aufhorchen. Aus internen Kreisen wird vor einem Interessenkonflikt gewarnt.[…] In einem kürzlich erschienenen Interview wird Al Mubarak mit der Aussage wiedergegeben, bei den fossilen Energien gehe es um ein phase-down, also eine schrittweise Verringerung. In einem Positionspapier der IUCN zur COP 28 ist dagegen, wie bei den meisten Naturschutzverbänden, von einem phase-out, einem Ausstieg aus den fossilen Energien die Rede. Im selben Interview wirbt die Staatsbürgerin der Emirate für ein Energiesystem frei von allen “unverminderten” (unabated) fossilen Brennstoffen. Damit wären fossile Energien in Kombination mit einer CO2-Speichertechnologie (CCS) weiterhin erlaubt. In dem Positionspapier der IUCN wird hingegen unzweideutig ein “zeitgebundener Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen” gefordert.”

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EU-Pläne für CO2-Entnahme als unzureichend kritisiert

Sean Goulding Carroll, EURACTIV.com, 16. Nov. 2023

“Mit einem neuen Zertifizierungssystem will Brüssel gegen Greenwashing bei CO2-Kompensationen vorgehen und einen Markt für dauerhafte CO2-Entnahme schaffen. Unternehmen sind jedoch skeptisch, ob die Pläne ausreichen und fordern mehr finanzielle Anreize zur Entnahme von CO2 aus der Atmosphäre.”

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Klimaretter Ozean? Wie das Meer (noch) mehr Kohlendioxid aufnehmen soll

Heute ist der achte World Ocean Review (WOR Nr. 8) „Klimaretter Ozean? Wie das Meer (noch) mehr Kohlendioxid aufnehmen soll“ erschienen! Der WOR erläutert die Rolle des Ozeans im Kohlenstoffkreislauf der Erde und stellt Vorteile, Risiken und Wissenslücken zu den wichtigsten meeresbasierten Verfahren zur Kohlendioxid-Entnahme (mCDR) vor.

Dieser WOR sowie andere vorherige Ausgaben können kostenlos bestellt und heruntergeladen werden. Er erscheint alle zwei Jahre in deutscher und englischer Sprache und wird weltweit von Interessierten aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gelesen. Er liefert aktuelles Hintergrundwissen zu relevanten Meeresthemen und richtet sich an alle, die in Sachen Meeresschutz und -nutzung mitreden wollen. Herausgeber ist die maribus gGmbH.

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Wintershall Dea beteiligt sich am CCS-Projekt Poseidon im Vereinigten Königreich

deutscherpresseindex.de, 14. November 2023

“Wintershall Dea beteiligt sich an einem zweiten Carbon Capture and Storage-Projekt (CCS) im Vereinigten Königreich. Das Unternehmen steigt mit dem Erwerb von zehn Prozent der Anteile in die CCS-Lizenz ‚Poseidon‘ ein, die im Rahmen der ersten britischen Lizenzrunde für CO2-Speicherung an Perenco und Carbon Catalyst vergeben wurde. Perenco wird die Betriebsführung übernehmen. Carbon Catalyst und Wintershall Dea werden bei der Umsetzung unterstützen.”

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Beton mit weniger Zement, dafür Holzkohle soll 80 Prozent klimafreundlicher sein

derstandard.at, 14. November 2023

“Wäre die Betonproduktion ein Staat, wäre er der drittgrößte CO2-Emittent der Welt. Österreichische Unternehmen suchen nun nach Alternativen zum klimaschädlichen Baustoff. […] Ein Teil der CO2-Ersparnis kommt zustande, indem dem Beton technischer Kohlenstoff hinzugefügt wird. Dieser entsteht, indem pflanzliche Abfälle, etwa Altholz, unter Ausschluss von Sauerstoff über Stunden erhitzt werden und so verkohlen.”

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Policy Brief: Wer mitreden will, sollte diese Begriffe kennen

CDRterra Policy Brief, November 2023

Was ist CDR und wo liegt der Unterschied zu CCS? Wie erreichen wir Treibhausgasneutralität? Und was sind überhaupt Restemissionen? Um in der Debatte um die CO2-Entnahme mitreden zu können, muss man viele komplizierte Begriffe und Sachverhalte kennen und verstehen. Der neue Policy Brief von der deutschen Forschungsmission CDRterra klärt über Kernkonzepte auf und macht politische Entscheidungstragende, Journalist:innen und weitere Interessierte fit für die Diskussion rund um das komplexe Thema Carbon Dioxide Removal.

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Das Problem mit der Klima-Null

Nick Reimer, taz.de, 13.11.23, 12:10 Uhr

“Staaten und Konzerne rufen gern die baldige Klimaneutralität aus. Dahinter können sich Schlupflöcher verstecken. Die wichtigsten Fragen und Antworten.[…] ‚Klimaneutral‘, ‚treibhausneutral‘ – jetzt wird es unübersichtlich. Gibt es denn keine international verbindliche Regelung? Leider nein. „Die UNO hat es versäumt, Treibhausgasneutralität zu definieren“, sagt Oliver Geden von der Stiftung Wissenschaft und Politik. Er schätzt, dass es mittlerweile 30 verschiedene Interpretationen und Varianten gibt.”

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